Internationale
Physical Theatre
Ateliers

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Physical Theatre Ateliers mit Mina Tinaburri
Herbst & Frühjahr 2016-2017

 

Theateratelier
Physical Theatre & die Arbeit an der Charaktere
Sa/So 22. & 23.10.2016


Theateratelier
Physical Theatre & Storytelling
Sa/So 12. & 13.11.2016


Theateratelier
Neutralmaske
Sa/So 4. & 5.2.2017


Theateratelier
Der komische Körper
Sa/So 4. & 5.3.2017


Short & Intensiv – Einführungsworkshop in das Physical Theatre
TheaterspielFlow
Sa 27.5.2017

 



Theateratelier

Physical Theatre & die Arbeit an der Charaktere

Das Physical Theatre ist eine Annäherung an das Theater, das die verschiedenen theatralen Genres integriert, die auf der Sprache des Körpers basieren sowie der Geste, des Bildes, des Textes und was die „Bewegung im Raum“ genannt wird.

Es stellt eine enge Beziehung zwischen Bewegung, Gestik, Sprache und dem psychologischen Prozess her. In diesem Zusammenhang wird die Darstellerin/der Darsteller zum Schöpfer szenischer Prozesse und verschiedener theatraler Stile.

Das Erforschen der physischen Charaktere/Personnage findet seine Ansätze in der Beobachtung des Alltags und der Analyse des menschlichen Verhaltens, sowie durch die Identifikation mit der Natur (Elemente, Materien, Tiere), die eine unerschöpfliche Quelle für die Gestaltung des szenischen Spiels bilden und ein lebendiges, frisches Theater ermöglicht.

Programm
DIE PHYSISCHE VORBEREITUNG: Körper- und Bewegungsarbeit, die auf den bewussten, dynamischen Einsatz des Körpers als Instrument des Schauspielers fokussiert ist.
THEATERSPIELFLOW: Spiel, Spielimpuls & Spiellust als Basis szenischer Kreation.
BEWEGUNGSANALYSE: Analyse und Dekonstruktion. Beobachtung und Analyse der alltäglichen Gesten. Die physische Aktion. Die Beziehung Körper-Raum. Die wesentliche Dynamiken der menschlichen Körper: Ziehen und Schieben. 


DIE PHYSISCHE KREATION DER CHARAKTERE/PERSONNAGE:

Zielgruppe: Offen für alle. Körperliche Belastbarkeit erwünscht.
Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche neutrale schwarze Kleidung, rutschfeste Strümpfe bzw. leichte Gymnastikschuhe oder barfuss. Verschiedenartige gebrauchte Kleidung und kleine Requisiten wie z.B Brillen, Taschen, Kopfbedeckungen für einen gemeinsamen Kostümfundus, um daraus eine Silhouette für eine Charaktere zu schaffen.

Sa/So 22. & 23. Oktober 2016
jeweils 10 - 16 Uhr
Teilnahmebetrag: 145 / ermäßigt 125 €

 


Theateratelier

Physical Theatre & Storytelling

Storytelling ist die Kunst, durch Wörter, Gestik und Stimmmodulation, eine Geschichte vor Publikum entstehen zu lassen.

Das Theateratelier erforscht grundlegende Erzähltechniken aus der Sicht des physischen Theaters, um den körperlichen Wortschatz und die physische Präsenz der Erzählerin/des Erzählers zu erweitern und die szenische Sensibilität zu verfeinern.

Um mitreißende Geschichten zu erschaffen, werden Instrumente vermittelt, die die Erzählung bereichern durch die Erforschung von verschiedenen Sprachen der Geste, Improvisation, Timing, Solo und Gruppenübungen.

Programm

Zielgruppe: Offen für alle. Körperliche Belastbarkeit erwünscht.

Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche neutrale schwarze Kleidung, leichte Gymnastikschuhe/rutschfeste Strümpfe oder barfuss.

Sa/So 12. & 13. November 2016
jeweils 10 - 16 Uhr
Teilnahmebetrag: 145 / ermäßigt 125 €

 


Theateratelier

Neutralmaske

Maske, Ökonomie der Bewegung, Mimedynamik, Bühnenpräsenz

An der Schauspielschule des Théâtre du Vieux-Colombier von Jacques Copeau und Suzanne Bing (gegründet 1913) zum ersten Mal in die Schauspielpädagogik eingeführt und von Jacques Lecoq weiterentwickelt, gilt die Neutralmaske heute als ein wesentliches Instrument zur Formation des Performers.

Sie erforscht eine neue Ausdrucksebene, Kommunikationsart für die Geste und die Organisation der Bewegung im Raum. Frei vom Ausdruck einer Charaktere, basiert sie auf dem Zustand der Stille: offen, konfliktlos und neugierig der Welt gegenüber.

Die Neutralmaske dient dazu, das kreative Tun auf den Körper zu fokussieren, um sich von künstlichen Bewegungen zu lösen und sich den szenischen Ereignissen ohne Klischee hin zu öffnen. Sie fordert auf zur gesamten Anwendung des eigenen expressiven Potenzials, verstärkt die Bewegung des Körpers und entwickelt Bewusstsein und Genauigkeit im Spiel.

Gearbeitet wird mit aus Leder gefertigten Neutralmasken des Atelier für physisches Theater.

Zielgruppe: Offen für alle. Körperliche Belastbarkeit erwünscht.

Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche neutrale schwarze Kleidung, rutschfeste Strümpfe bzw. leichte Gymnastikschuhe oder barfuss.

Sa/So 4. & 5. Feb. 2017
jeweils 10 - 16 Uhr
Teilnahmebetrag: 145 / ermäßigt 125 €

 


Theateratelier

Der komische Körper

„Nichts ist komischer außerhalb dessen, was eigentlich menschlich ist. Der Mensch ist nicht nur ein Tier, das lacht, sondern vor allem das einzige, das einen zum Lachen bringt.“ Henri Bergson

Was bringt uns zum Lachen? Worüber kann „man“ lachen? Was macht eine Aktion, einen Körper dynamisch oder komisch? Die Komik als eine seltsame Alchemie zwischen Kreativität, Methode und Mechanismen der Bewegung. Der Workshop ist eine intensive Tour durch die Regeln der Komik und die Kreation komischer, absurder, humorvoller Körper a la Jacques Tati.

Inhalte: Der Körper der lacht: das Spiel als unverzichtbare Dimension des Komischen / Studie der Impulse und Bewegungen der Tiere / Die Körperlichkeit des Komischen: Die Entwicklung eines komischen Körpers durch die Analyse der Bewegungen, Gangarten und Haltungen, die Beobachtung und Übertreibung der eigenen Körperhaltung, die komische Geste / Suche nach dem Kostüm / Studie der Rhythmen, Tempi und Gegentempi der Komik.

Zielgruppe: Offen für alle. Körperliche Belastbarkeit erwünscht.

Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche Kleidung, rutschfeste Strümpfe, leichte Gymnastikschuhe oder barfuß. Für die Schaffung eines „komischen“ Kostüms/ einer „komischen“ Personnage verschiedenartige Kleidung und Accessoires mitbringen:
Hosen, Röcke, Jacken, Hüte, Schuhe etc.

Sa/So 4. & 5. März 2017
jeweils 10 - 16 Uhr
Teilnahmebetrag: 145 / ermäßigt 125 €

 


Short & Intensiv - Einführung in das Physical Theatre

TheaterspielFlow

Spielimpuls & Spiellust als Basis szenischer Kreation

Der/die Schauspieler_in ist das ewige Kind, das sich immer wieder aufs Neue auf die Reise in die Welt des Unbekannten aufmacht. Wie ein Don Quijote begibt er/sie sich auf die Suche nach der genialen Idee - verführt von den unbegrenzten Möglichkeiten des Spiels und der Freude „Narrheiten/Unsinn“ zu begehen. Das Entréebillet in die Spielfreude als Basis der Schauspielkreation, ist die Bereitschaft sich dem Spiel voll hinzugeben. Das unbekannte Neue zu riskieren und trotzdem keine Gelegenheit zu verpassen, sich in seinem Tun zu amüsieren.

Im Spiel re-agiert der/die Schauspieler_in voller Intensität, wach und authentisch auf die konkreten Impulse und nimmt so eine Leichtigkeit an, die es ihm/ihr ermöglicht - ohne irgendwelche Art von inneren Konflikten - in die verschiedensten dramatischen Interpretationen zu springen: von der Tragödie in die Komik, vom Theater der Antike in zeitgenössische Genre.

Zielgruppe: Offen für alle. Körperliche Belastbarkeit erwünscht.

Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche Kleidung, leichte Gymnastikschuhe/rutschfeste Strümpfe oder barfuss.

Sa 27. Mai 2017
10 - 17 Uhr
Teilnahmebetrag: 70 / ermäßigt 60 €

* Flow (engl. „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit, auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder Funktionslust.
Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi gilt als Schöpfer der Flow-Theorie.
Quelle: Wikipedia

 

 

Die Reservierung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung und Eingang der Anzahlung.
Bei Teilnahme an mehr als einem Workshop ermäßigt sich jeder weitere um 10%.

 

Für Interessenten am 10-monatigen Ausbildungsgang bieten alle Theaterateliers einen sehr guten praktischen Einblick in die Arbeitsweise und die Methodik.
Für ein Informationsgespräch + Fragen stehen wir im Anschluss zur Verfügung.

Veranstaltungsort: Atelier für physisches Theater, Urbanstraße 116, 10967 Berlin

Workshopprospekt     (pdf, 329 KB) Anmeldecoupon    (pdf, 172 KB)

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